Politik

Das Fediverse: Social Media losgelöst von den Fesseln kommerzieller Interessen

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1. Unendliche Weiten

Ein Netzwerk, das den Anspruch hat, »allen zu gehören«? Angesichts der Monopolposition und kommerziellen Ausrichtung von Plattformen wie Twitter, Facebook, YouTube und Co. wirkt das befremdlich – wie aus einem anderen Universum. Und so ähnlich kann man sich das Fediverse tatsächlich auch vorstellen. Es ist ein »vereinigtes Universum«, in dem föderierte, voneinander unabhängige soziale Netzwerke, Mikroblogging-Dienste und Webseiten ein gemeinsames Netzwerk bilden, das die Freiheit, Autonomie und Inhalte der Nutzer in den Vordergrund stellt. Also Social Media für alle.

Als Social Media oder soziale Medien (deutsch) werden allgemein Plattformen bezeichnet, die es Nutzern ermöglichen sich digital untereinander zu vernetzen und auszutauschen. In einer (geschlossenen) Gemeinschaft oder auch öffentlich zugänglich werden mediale Inhalte wie Text, Bilder, Audio, Video etc. verbreitet/geteilt. Im Kern adressiert Social Media ein Grundbedürfnis des Menschen, sein Wissen, Meinungen und allgemein Informationen mit anderen zu teilen bzw. miteinander zu kommunizieren.

Der vorliegende Beitrag will unter anderem das Konzept und die Vielfalt des Fediverse beleuchten und aufzeigen, wie sich das Fediverse von kommerziell ausgerichteten Social-Media-Plattformen wie Twitter, Facebook und Co. unterscheidet. Bringt das Fediverse womöglich das Potenzial mit, die Welt der sozialen Medien nachhaltig zu verändern?

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